Wenn du schon einmal versucht hast, Marmelade aus gefrorenen Johannisbeeren zu machen, weißt du: Es ist nicht so einfach, wie es scheint. Viele Anfänger fügen die Beeren direkt aus dem Gefrierfach in den Topf – und landen mit einer schleimigen, nicht fest werdenden Masse. Das ist kein Versagen, sondern ein typischer Fehler, der durch drei einfache Schritte vermeidbar ist.
Die meisten Menschen glauben, dass man die Beeren bei Raumtemperatur auftauen lassen kann. Aber das führt zu ungleichmäßiger Feuchtigkeit und sorgt für eine schlechte Konsistenz. Die beste Methode? Mindestens 8 Stunden im Kühlschrank thawen. So bleibt die Struktur intakt, und du vermeidest überschüssige Flüssigkeit, die sonst beim Kochen zu Problemen führt.
Weil gefrorene Beeren etwa 10–15 % mehr Wasser enthalten als frische, musst du den Zuckeranteil leicht erhöhen. Für 500 g Beeren empfehlen wir 300–350 g Zucker (statt der üblichen 250 g). Das sorgt für bessere Gelierfähigkeit und hält die Marmelade länger frisch. Teste es selbst – nach dem Kochen wird dir die Dicke sofort auffallen.
Dieser Trick funktioniert bei allen Fruchtmarmeladen – aber besonders gut bei Johannisbeeren. Sobald du sie 15–20 Minuten lang sanft köcheln lässt, nimmst du einen Löffel heraus und ziehst ihn waagerecht über die Oberfläche. Wenn sich eine dünne, glatte Schicht bildet, die langsam wieder zusammenfließt – ist sie perfekt. Keine Blasenbildung, kein Tröpfeln, keine klare Flüssigkeit am Rand: Du hast es geschafft!
Was du danach tust, macht den Unterschied zwischen „gut“ und „professionell“. Bewahre deine Marmelade in sterilisierten Gläsern bei Raumtemperatur auf – sie hält bis zu 6 Monate. Und probiere sie mit Joghurt, Croissants oder sogar als Füllung für Kuchen. Einmal ausprobiert, wirst du nie wieder frische Beeren kaufen – denn gefrorene sind oft reifer, aromatischer und kostengünstiger.
Warum nicht einfach eine fertige Marmelade kaufen? Weil du dabei nicht nur Zeit sparen, sondern auch deinen eigenen Geschmack, deine Kontrolle über Inhaltsstoffe und die Liebe zum Handwerk genießen kannst. Mit diesen Tipps verwandelst du jedes Kühlregal in eine kleine Fabrik – und jede Beere in einen kulinarischen Schatz.
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Wir freuen uns darauf, dich auf diesem Weg zu begleiten – von der Kühlkammer bis zum Teller.