Die Herstellung von Johannisbeermarmelade aus gefrorenen Johannisbeeren ist ein Kunststück, das sowohl Geschmack als auch Farbe bewahrt. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit den Techniken zur Herstellung von gefrorener Johannisbeermarmelade befassen und die wissenschaftlichen Prinzipien hinter der Schnellgefrierung aufzeigen.
Beim traditionellen Verfahren der Marmeladenherstellung treten häufig Probleme wie Farbverlust und Geschmacksverschlechterung auf. Laut einer Studie der Lebensmittelwissenschaft hat sich gezeigt, dass bis zu 30% der natürlichen Farbstoffe und bis zu 20% des ursprünglichen Geschmacks während des Kochprozesses verloren gehen können. Dies liegt vor allem an der thermischen Zersetzung von Vitaminen und Antioxidantien wie Vitamin C und Anthocyane.
Die Schnellgefriertechnik ist ein wichtiges Werkzeug, um die natürlichen Inhaltsstoffe der Johannisbeeren zu schützen. Durch die schnelle Abkühlung auf -18°C oder niedriger werden die Zellen der Beeren gefroren, bevor die Enzyme und Bakterien die Inhaltsstoffe zersetzen können. So bleibt bis zu 90% der Vitamine und Antioxidantien intakt, was die Farbe und den Geschmack der Marmelade erheblich verbessert.
Vitamin C und Anthocyane sind zwei Schlüsselstoffe in Johannisbeeren, die für die Farbe und den Geschmack verantwortlich sind. Vitamin C wirkt als Antioxidans und schützt die Anthocyane vor Oxidation. Die Anthocyane geben der Johannisbeere ihre charakteristische rote bis violette Farbe. Die Schnellgefrierung hilft, diese Stoffe in ihrer nativen Form zu erhalten.
Das richtige Auftauen ist der erste Schritt zur erfolgreichen Marmeladenherstellung. Es wird empfohlen, die gefrorenen Beeren langsam im Kühlschrank aufzutauen, um die Zellstruktur zu schonen. Dies kann etwa 12 bis 24 Stunden dauern, je nach Menge der Beeren.
Der Wassergehalt der Beeren muss sorgfältig kontrolliert werden. Zu viel Wasser kann die Marmelade zu dünn machen. Üblicherweise wird ein Verhältnis von 1 Teil Zucker zu 2 Teilen Beeren empfohlen. Der Zucker dient nicht nur als Süßungsmittel, sondern auch als Konservierungsmittel.
Der Zusatz von Zitronensaft ist wichtig, um den pH-Wert der Marmelade einzustellen. Ein pH-Wert zwischen 3,0 und 3,5 fördert die Gelbildung und schützt die Farbe. Es werden etwa 1 bis 2 Esslöffel Zitronensaft pro Pfund Beeren empfohlen.
Das Kochen der Marmelade sollte langsam und unter ständigem Rühren erfolgen. Die Temperatur sollte auf etwa 105°C bis 108°C gehalten werden, um die Gelbildung zu fördern. Dies kann etwa 20 bis 30 Minuten dauern.
Es gibt einige häufige Missverständnisse bei der Herstellung von Johannisbeermarmelade aus gefrorenen Beeren. Einige denken, dass gefrorene Beeren nicht für die Marmeladenherstellung geeignet seien oder dass sie vollständig aufgetaut werden müssen. Tatsächlich können gefrorene Beeren hervorragende Marmeladen ergeben, und es ist nicht erforderlich, sie vollständig aufzutauen.
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