In der Lebensmittelindustrie wird die Wahl der Rohstoffe zunehmend strategischer – besonders bei Produkten mit saisonaler Verfügbarkeit wie schwarzen Johannisbeeren. Während frische Beeren jahreszeitlich begrenzt sind und hohe Transport- und Lagerkosten verursachen, zeigen aktuelle Studien, dass gefrorene Varianten in vielen Fällen eine wirtschaftlichere und zuverlässigere Lösung darstellen.
| Kriterium | Frische Johannisbeeren | Gefrorene Johannisbeeren |
|---|---|---|
| Integritätsrate (ganze Beeren) | ~75% | >95% |
| Lagerkosten pro kg | €0.80–1.20 | €0.30–0.50 |
| Transportverluste | 12–18% | <3% |
| Saisonabhängigkeit | Hoch | Niedrig |
Ein Beispiel aus dem Produktionsalltag: Ein deutscher Marmeladenhersteller in Bayern berichtete nach dem Wechsel zu gefrorenen schwarzen Johannisbeeren von einer Reduzierung des Ausschusses um 15 % innerhalb von sechs Monaten. Die Ursache? Weniger beschädigte Beeren während des Transports und eine gleichbleibende Qualität über das ganze Jahr hinweg.
Moderne Tiefkühltechniken mit „Quick Freeze“-Verfahren (Temperaturabfall von +20°C auf -18°C innerhalb von 30 Minuten) verhindern die Bildung großer Eiskristalle, die Zellen zerstören würden. Dadurch behalten die Beeren ihre strukturelle Integrität und ihre Aromastoffe weitgehend bei – was sich direkt in der Endqualität der Produkte widerspiegelt.
Darüber hinaus werden gefrorene Beeren oft manuell sortiert, bevor sie eingefroren werden. Dies sorgt für eine einheitliche Qualität und minimiert Fremdkörper – ein entscheidender Vorteil für Hersteller mit strengen HACCP-Anforderungen.
Gefrorene schwarze Johannisbeeren finden zunehmend Einsatz in:
Diese Vielseitigkeit macht sie nicht nur für große Konzerne interessant, sondern auch für mittelständische Food-Startups, die Flexibilität und Skalierbarkeit suchen.
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