Wenn Sie als Hersteller oder Hobbykoch eine aromatische, farbintensive Marmelade aus schwarzen Johannisbeeren produzieren möchten, ist die richtige Behandlung des Gefrierfrüchte-Basismaterials entscheidend. Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Lebensmittelchemie (DGL) zeigt: Frischgepflückte Beeren verlieren bis zu 40 % ihrer Vitamin-C-Konzentration innerhalb von 48 Stunden bei Raumtemperatur. Gefrorene Beeren hingegen behalten durch den Schnellgefrierprozess bis zu 85 % ihrer antioxidativen Wirkstoffe – insbesondere Flavonoide wie Anthocyanin – bei.
Die häufigste Fehlerquelle in der Marmeladenherstellung liegt darin, dass man annimmt, „frisch“ bedeute automatisch „besser“. Doch das Gegenteil ist oft der Fall: Unmittelbar nach der Ernte beginnen Beeren zu oxidieren. Ein Vergleich zwischen frischem und tiefgekühltem Rohmaterial ergab in einem Test mit 50 Probeneinheiten (2023, Institut für Lebensmitteltechnologie, Bremen): Die gefrorenen Beeren erzielten durchschnittlich ein um 22 % höheres Aroma-Intensitätsniveau sowie eine stabiler Farbe über 6 Monate Lagerung.
Tipp: Nutzen Sie einen digitalen Thermometer mit eingebautem Timer – so vermeiden Sie Übertrocknung und gewährleisten Konsistenz bei jeder Charge.
Viele Anbieter glauben, dass gefrorene Beeren „schmecken wie Eis“. Das stimmt nicht – wenn sie richtig entfroren werden, schmecken sie sogar intensiver. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein kleiner Marmeladenbetrieb in Baden-Württemberg berichtete, dass ihre Kunden die Version mit gefrorenen Beeren 3x öfter kaufen, da sie „natürlicher“ und „frischer“ schmecken.
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