Bei der Herstellung hochwertiger Marmeladen spielt die Auswahl der Rohstoffe eine entscheidende Rolle – besonders bei Früchten wie dem schwarzen Johannisbeer. Während frische Beeren oft als „natürlich“ gelten, zeigen moderne Produktionsstudien, dass gefrorene Black Currants (z. B. nach dem Schnellgefrierprozess) in vielen Fällen die bessere Wahl für industrielle Marmeladeproduzenten darstellen.
Ein zentrales Argument für den Einsatz von gefrorenen schwarzen Johannisbeeren ist die erheblich höhere Ganzfrucht-Rate im Vergleich zu frischen Beeren. In einer Studie des Instituts für Lebensmitteltechnologie (2022) lag die Durchschnitts-Ganzfrucht-Ausbeute bei gefrorenen Beeren bei etwa 87 %, während frische Beeren mit 65–70 % deutlich weniger intakte Stücke liefern. Dies liegt an der speziellen Schnellgefrier-Technologie, die die Zellmembranen stabilisiert und das Zerfallen beim Mahlen verhindert.
Dies führt direkt zu einer feineren Textur und höheren Stabilität der Marmelade – ein wichtiger Vorteil für Premium-Marken, die Konsistenz und Aroma garantieren müssen.
Neben der technischen Überlegenheit bietet gefrorener schwarzer Johannisbeeren klare logistische Vorteile:
Die kontinuierliche Verfügbarkeit ermöglicht eine stabile Produktion – unabhängig von Saisonfluktuationen oder klimatischen Extremereignissen.
Die Vorteile reichen über Marmelade hinaus. Laut einer Marktforschung von Euromonitor (2023) nutzen bereits 42 % der europäischen Getränkehersteller gefrorene schwarze Johannisbeeren für Smoothies und Säfte – dank besserer Farbstabilität und höherem Anteil an Polyphenolen. Auch im Backen (z. B. in Kuchen oder Muffins) zeigen sie eine bessere Haltbarkeit und intensivere Aromabildung.
Der Trend zu nachhaltigen, effizienten Rohstoffen macht gefrorene Beeren zu einem strategisch relevanten Input für Food-Produzenten weltweit.
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